Das Craft Bier Festival 2016

Es war wieder soweit,vom 04. bis 06. Mai 2016, ging das Craft Bier Festival Regensburg in die zweite Runde und der Wettergott meinte es mal wieder gut mit den Veranstaltern, denn bei herrlichem Frühlingswetter konnten die Besucher durch das Festivalgelände schlendern, wahrscheinlich weit über 100 verschiedene Biere verkosten, den auftretenden Bands lauschen und den ein oder anderen Happen essen.

Das war neu:

Statt auf dem Haidplatz war man dieses Jahr auf dem Neupfarrplatz und das Festival fand auch nicht an einem Tag, sondern an ganzen drei Tagen statt.

Am erfolgreichen Konzept von 2015 wurde aber festgehalten:

Auch der Neupfarrplatz befindet sich mitten in der Regensburger Altstadt und da man auch dieses Jahr keinen Eintritt verlangte, wurden jede Menge „Craft Bier Neulinge“ angelockt. Dementsprechend war auch die Mischung der Besucher. Neben „Craft Bier Nerds“ die aus halb Bayern angereist sind, waren unter anderem Familien mit Kindern, Studentencliquen, Vatertagsausflügler und Senioren vor Ort und haben sich an den diversen Ständen in die Welt des Craftbiers „entführen“ lassen.

Da Pap und ich, haben unseren Besuch auf den Donnerstag, also den Vatertag gelegt.

Beginn der Veranstaltung war um 12 Uhr. An der Gläserausgabe bekam man für 8 € ein Verkostungsglas und ein Gutscheinbüchlein für einzelne Stände.

Das Gutscheinbüchlein kostete dabei 3 € und die restlichen 5 € waren Glaspfand.

Um richtig auf dem Festival anzukommen haben wir uns dann auch erst einmal an den erworbenen Gutscheinen orientiert.

Begonnen wurde bei der Regensburger Spitalbrauerei mit einem leichten Summer Ale. Mit gerade einmal 2,8% der richtige Einstieg in den Verkostungsmarathon. Sowohl bei diesem Bier als auch bei den beiden darauf folgenden (dem Hopfengarten von Eichhofen und dem Festival Pale Ale, beide wiederum von der Regensburger Spitalbrauerei) zeigte sich bereits ein aktueller Trend des Festivals. Denn bei vielen der hellen Biere war der Geruch und der Geschmack des frischen Hopfens einer der dominierenden Aromen. Das hat ein bisschen was von einem Ausflug in die Hallertau während der Hopfenzu... Hopf... Hopfazupfazeit (sorry hochdeutsch will es einfach nicht raus).

Und weil ich gerade beim Festival Pale Ale bin, auch dieses Jahr war es wieder eines der Highlights - ein tropischer Obstkorb. Und wie schon gesagt, gefühlt ist der Geschmack des frischen Hopfens dieses Jahr sogar noch intensiver.

Weiter ging´s zu (nicht ganz so) alten Bekannten, Andreas Hakansson und und Christipa Mc Fly von Pirates Brew Berlin. Auch sie hatten dieses mal ein Pale Ale dabei. Das sog. SPF Pale Ale, wobei das SPF für Sun Protect Factor steht, also für den Sonnenschutzfaktor. Leider kann man sich anscheinend mit Bier nicht von der Sonne schützen, denn meine Haut hat im weiteren Verlauf des Tages nichts davon gemerkt...

 

Naja egal, das zweite Bier, welches die beiden dabei hatten ist ohnehin erwähnenswerter: Der Pirate Porter

Die Besonderheit ist hier der eingesetzte Citrahopfen. Dadurch hat der röstige Porter noch eine (starke) fruchtige Citrusnote. Für uns eine wunderbare Kombination.

Mit einer humorvollen Anspielung auf die Tierschutzorganistaion PETA erlangte der Stand der Hopferei Hertrich unsere Aufmerksamkeit, denn mit ihrer Marke Veto traten sie gegen die MassenBIERhaltung ein...

Ebenso animalisch werden auch die Biere bezeichnet, denn am Stand trafen wir sowohl auf den Schokobär, als auch auf den Hopfentiger.

Quelle: Facebookseite von Craft Bier Festival Regensburg
Quelle: Facebookseite von Craft Bier Festival Regensburg

Beim nächsten Stand stellten wir fest, wir mussten bis nach Regensburg kommen um eine neue Ingolstädter Brauerei zu finden: Yankee & Kraut

Wie der Name schon erahnen lässt, ein bayerisch (Max Senner) amerikanischer (Bryan France) Zusammenschluss.

 

Obwohl noch ziemlich neu am Markt, wurde ihr Eden Pale Ale von www.feinerhopfen.com bereits zum Bier des Monats April gekürt. Wenn wir das gewusst hätten … wir haben nämlich „nur“ die Hopulenz probiert.

 

Eines der besten Biere des Festivals fanden wir dann noch am Stand von Freigeist. Das Miss California IPA, einem Imperial IPA mit 8%.

Peters (= da Pap) erste Reaktion: „Eine Geschmacksexplosion im ersten Schluck“

Interessanterweise (aber ohne Aussagekraft!) war es das einzige Bier gebraut nach dem Reinheitsgebot am Stand des selbsternannten Kämpfers gegen das Reinheitsgebots Sebastian Sauer.


Fazit:

Wie letztes Jahr, komme ich auch dieses Jahr zu dem Schluss, dass das Konzept und die Umsetzung des Festivals bestens geeignet sind, das Thema (Craft) Bier möglichst vielen Leuten nahezubringen. So dass ich davon ausgehe, dass es wieder viele neue Craftbierfans gibt.

Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß und freuen uns schon jetzt auf das dritte Craft Bier Festival im nächsten Jahr. 

 

zu den weiteren getesteten Bieren

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